Warum es wichtig ist
Drittverwahrung verlagert das Risiko von der Selbstverwaltung zur Kontrahentenbeurteilung. Sie müssen sich nicht mehr um verlorene Seed-Phrasen oder technische Fehler sorgen. Stattdessen verlassen Sie sich auf die Zahlungsfähigkeit, Sicherheit und Integrität des Verwahrers. Der Kompromiss kann lohnenswert sein, erfordert aber eine sorgfältige Auswahl der Verwahrer.
Wie es funktioniert
Der Inhaber eröffnet ein Konto bei einem Verwahrungsanbieter und überträgt Bitcoin an Adressen, die vom Verwahrer kontrolliert werden. Der Verwahrer unterhält die Sicherheitsinfrastruktur, verarbeitet Transaktionen gemäss den Anweisungen des Inhabers und kümmert sich um die operative Komplexität. Der Inhaber behält einen vertraglichen Anspruch und kann Auszahlungen beantragen.
Beispiel
Ein Inhaber überträgt Bitcoin an einen Verwahrungsanbieter, der Cold Storage unterhält, Reservenachweise durchführt und klare Auszahlungsrichtlinien hat. Der Inhaber verwaltet keine Hardware-Wallets oder Seed-Phrasen mehr. Er vertraut den Operationen des Verwahrers und kann in Selbstverwahrung wechseln, wenn er das Vertrauen verliert.
Verwandte Begriffe
- Selbstverwahrung
- Verwahrend vs. nicht-verwahrend
- Bitcoin-Verwahrungsanbieter
- Kontrahentenrisiko
- Exitfähigkeit
- Vollreserve-Verwahrung
- Segregierte Verwahrung
- Reservenachweis