Warum es wichtig ist
Bitcoin hat keine zentrale Autorität, um Tod oder Handlungsunfähigkeit zu verifizieren. Ohne ein Check-in-Protokoll wissen Erben möglicherweise nicht, wann oder wie sie Bestände beanspruchen sollen. Mit einem solchen Protokoll erfolgt der Übergang vom Eigentümer zu den Erben automatisch zum richtigen Zeitpunkt, ohne dass Erben vorzeitig handeln müssen.
Wie es funktioniert
Der Eigentümer bestätigt seinen Status periodisch, typischerweise monatlich oder vierteljährlich, durch eine einfache Aktion wie Einloggen oder Reagieren auf eine Benachrichtigung. Verpasste Check-ins lösen eskalierende Warnungen aus: zuerst an den Eigentümer über mehrere Kanäle, dann an vertrauenswürdige Kontakte und schließlich an benannte Wiederherstellungsparteien. Der Eskalationszeitplan und die Auslöser werden im Voraus definiert.
Beispiel
Ein Inhaber konfiguriert vierteljährliche Check-ins bei seinem Verwahrungsanbieter. Wenn ein Check-in verpasst wird, sendet der Anbieter Warnungen per E-Mail, SMS und Telefon. Nach 30 Tagen ohne Antwort kontaktiert der Anbieter den vom Inhaber benannten Notfallkontakt. Nach 90 Tagen beginnen die Benachrichtigung der Begünstigten und Übertragungsverfahren.
Verwandte Begriffe
- Dead Man's Switch
- Bitcoin-Vererbung
- Erbenzugang
- Handlungsunfähigkeitsplanung
- Vererbungs-Fehlermodi
- Bitcoin-Nachlassverwalter