Warum es wichtig ist
Trusts lösen Probleme, die direktes Eigentum nicht lösen kann. Sie können Bitcoin über Zeit verteilen statt alles auf einmal, Vermögen vor Gläubigern schützen, für Begünstigte mit besonderen Bedürfnissen sorgen und über mehrere Generationen bestehen. Für umfangreiche Bestände sind Trust-Strukturen oft sinnvoll.
Wie es funktioniert
Ein Stifter errichtet den Trust und überträgt Bitcoin hinein. Ein Treuhänder (natürliche Person oder Institution) verwaltet den Bitcoin gemäß den Trustbedingungen. Begünstigte erhalten Bitcoin gemäß Bedingungen, die der Stifter festgelegt hat: in bestimmtem Alter, für bestimmte Zwecke oder in bestimmten Beträgen. Das Trustdokument regelt alles.
Beispiel
Ein Inhaber richtet einen Trust ein, der seine Kinder als Begünstigte benennt. Die Trustbedingungen legen fest, dass jedes Kind 25% des Bitcoin im Alter von 25 Jahren und den Rest im Alter von 35 Jahren erhält. Der Treuhänder (ein Bitcoin-Verwahrungsanbieter) verwaltet die Bestände und führt Ausschüttungen planmäßig aus.
Verwandte Begriffe
- Bitcoin-Vererbung
- Begünstigtenbestimmung
- Treuhänderischer Zugang
- Nachlassverfahren
- Bitcoin-Nachlassverwalter
- Erbenzugang
- Handlungsunfähigkeitsplanung